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Voraussetzungen

Wer das duale Studium Pflege (B. Sc.) absolvieren möchte, muss als Zugangsvoraussetzung die Hochschulzugangsberechtigung besitzen. Erste Erfahrungen im Pflegebereich, die beispielsweise durch Praktika oder Arbeitseinsätze in Altenheimen, Krankenhäusern oder anderen Pflege– oder Sozialeinrichtungen gesammelt wurden, sind wünschenswert.

Eine ausgebildete Pflegefachkraft mit zusätzlichem akademischen Studienabschluss übernimmt vielfältige Aufgaben.

Zu diesen Aufgaben gehören, neben der Versorgung kranker oder pflegebedürftiger Menschen, weiterführende Aufgaben wie beispielsweise die Umsetzung und Implementierung von Pflegediagnostik oder auch Expertenstandards. Studierende sollten demnach gut mit Menschen umgehen können, eine kommunikative, hilfsbereite, freundliche und teamfähige Persönlichkeit sein, strukturiert arbeiten und keine Angst vor Patientenkontakten oder Notfallsituationen haben.

Studienablauf

Der Studiengang mit einer Dauer von acht Semestern (4 Jahre) in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück ist ausbildungsintegriert. Das bedeutet, dass die Studierenden einen doppelten Berufsabschluss erlangen. Neben dem akademischen Bachelor wird ein stattlicher Berufsabschluss als Pflegefachmann/-frau absolviert. Die thematischen Schwerpunkte des Studiums und der praktischen Einsätze ist der professionelle Umgang mit der Gesundheit der Patientinnen und Patienten.

Die Studierenden erlernen die Ausbildungs- und Studieninhalte an drei Lernorten – an der Hochschule (Campus Lingen), der Berufsfachschule (Bildungsinstitut am Klinikum Leer) und im Ausbildungsbetrieb (Klinikum Leer). Dabei findet die Ausbildung mit 30 Stunden pro Woche in Teilzeit zzgl. der Studienzeiten statt. Die hochschulischen Präsenzphasen finden zweimal je Semester statt und dauern jeweils zwei bis vier Wochen.

Perspektiven

Ein erfolgreich abgeschlossenes duales Studium Pflege (B. Sc.) mit entsprechendem staatlichen Berufsabschluss stellt eine gute Grundlage für den Einsatz in vielen Bereichen des Gesundheitswesens dar. Es können Tätigkeiten sowohl im Krankenhaus als auch in Alten– und Pflegeheimen oder anderen Sozialeinrichtungen übernommen werden.

Außerdem können verschiedene Weiterbildungen oder Spezialisierungen in Bereichen wie der Anästhesie- und Intensivpflege, Diabetesberater/in oder Inkontinenzberater/in absolviert oder ein Masterstudium angeschlossen werden.