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Aktuelles zum Umgang mit dem Coronavirus in der Klinikum Leer gGmbH

Hier erfahren Sie unsere aktuellen Regelungen zum Umgang mit dem Coronavirus

Die Klinikum Leer gGmbH ist auf etwaige Coronavirus-Fälle vorbereitet. Unser Hygieneteam hat alle Vorgaben und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) für die Hygienemaßnahmen und Infektionskontrollen bei Patienten mit Pneumonien, die durch ein neuartiges Coronavirus verursacht werden, umgesetzt. Die vom RKI veröffentlichten Flussdiagramme und Verfahrensanweisungen zur Verdachtsabklärung wurden etabliert, das Labor mit entsprechend benötigten Materialen versorgt und zu dem Umgang mit Probenmaterial informiert und Mitarbeiter/innen im ärztlichen sowie pflegerischen Dienst zu diesem Thema geschult.

Im Klinikum Leer halten wir vier Isolierzimmer mit Schleuse vor. Zudem bestehen Isoliermöglichkeiten für ca. 30 Patienten (ohne Schleuse). Bei einem Massenanfall können wir aktuell durch Stationsschließungen etwa 100 weitere Patienten aufnehmen.

Informationen zur Patientenversorgung:

Im Rahmen unserer stationären Patientenversorgung werden notwendige Eingriffe weiterhin durchgeführt. Für Fragen in Bezug auf die ambulante Patientenversorgung erreichen Sie unsere Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren unter den gewohnten Telefonnummern.

Unsere Besuchsregelungen:

Als vorbeugende Maßnahme und zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter vor dem Corona-Virus gilt ein generelles Besuchsverbot in unseren Kliniken. Es handelt sich hierbei um eine auch behördlich angeordnete Vorsichtsmaßnahme. Patienten, die zur Zeit bei uns behandelt werden, werden gebeten telefonisch mit Ihren Angehörigen kommunizieren.

Eine Ausnahme hiervon gilt für Notfälle, Väter auf der Wochenstation, Angehörige von Patienten auf der Intensivstation und Palliativstation (D2). Kinder ohne im Haus bereits anwesende Begleitperson dürfen nur von einem Erziehungsberechtigten zeitgleich besucht werden. Die Besucheranzahl soll in den Ausnahmefällen möglichst gering gehalten werden. Besucher melden sich am Informationsstand im Foyer des Klinikums. Hier erfolgt eine Gesundheitsabfrage von unserem Einlassteam. Wenn möglich, füllen Sie die Abfrage schon aus und bringen diese mit.

Zudem wurde im Foyer ein Transport-/Botendienst für die Patienten eingerichtet. Angehörige können am Haupteingang benötigte Kleidung, Hygieneartikel etc. abgeben.

Information für unsere Patienten:

Ab dem 19.03.2020 können alle Patienten die Dienstleistungen Telefon (nur Festnetz), Fernsehen, Radio, Internet kostenfrei nutzen. Dafür ist es notwendig, 15 Euro als Pfand für die Telefonkarte zu hinterlegen bzw. über den Kartenautomat einzuzahlen, da nur so eine Telefonnummer vergeben wird. Sollte ins Mobilfunknetz oder ins Ausland telefoniert werden, gehen die Gebühren hierfür von dem Pfandgeld ab. Bestandskunden werden ab dem 19.03.2020 automatisch umgestellt. Dies ist eine Sonderregelung für die Zeit der verordneten Besuchersperre.

Die Patienten in Leer erhalten mit dem Abendessen eine Bestellliste des Bistros. Diese kann bis 20 Uhr bei den Pflegekräften abgeben werden. Das Bistro liefert die Ware im Laufe des nächsten Vormittages aus.

Information zu unseren Patienten­veran­staltungen und Fortbildungen:

Als vorbeugende Maßnahme und zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter werden alle öffentlichen Veranstaltungen und Fortbildungen bis auf weiteres ausgesetzt. Die Entscheidung für diese Absagen ist eine präventive Maßnahme und wurde im Sinne unserer Patienten, Mitarbeiter und Besucher getroffen.

Information zu unserem Bistro:

Das Bistro ist für externe Besucher bis auf Weiteres geschlossen.

Information zu Vita - Gesundheitstraining und Wellness:

Aufgrund der aktuellen Situation hat die niedersächsische Landesregierung beschlossen alle Fitness- und Gesundheitsstudios und Einrichtungen ab Dienstag, den 17.03.2020, 06.00 Uhr bis auf Weiteres zu schließen.

Informationen für Freiwillige Helfer:

Uns erreichen Angebote aus der Bevölkerung, in welchen Bereichen Sie das Klinikum auf freiwilliger Basis unterstützen können. Um die Angebote sichten und ordnen zu können, möchten wir Sie bitten diesen Fragebogen auszufüllen und uns zusammen mit einem kurzen Lebenslauf zukommen zu lassen (E-Mail-Adresse). Wir werden uns im Bedarfsfall an Sie wenden und danken Ihnen für Ihr soziales Engagement.

Behelfs-Mund-Nasen-Schutz (BMNS):

In der aktuellen Situation steigt der Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung für unser medizinisches Personal enorm, so dass Vorräte rasant verbraucht werden. Gleichzeitig bestehen die bekannten Lieferengpässe. Um unseren Vorrat an persönlicher Schutzausrüstung zu strecken und in den medizinisch notwendigen Situationen nutzen zu können, bitten wir Sie um Mithilfe.

Selbstgenähter BMNS kann selbstverständlich nicht in allen Situationen eingesetzt werden, hilft jedoch dabei die Weiterverbreitung der Infektion durch symptomfreie Träger zu vermindern. Bei der Pflege von infizierten Personen ist dagegen eine hohe Schutzstufe erforderlich, die nur zertifizierte Masken erfüllen. Mit Ihrer Unterstützung könnten wir aber alle Mitarbeiter/innen des Hauses durchgehend mit einem einfachen BMNS ausstatten, der die Übertragung per Tröpfcheninfektion deutlich einschränkt. Damit ist in erster Linie ein Schutz für unsere Mitarbeiter gegeben, die im Rahmen der Versorgung und des täglichen Miteinanders nicht immer den empfohlenen Mindestabstand einhalten können.

Eine Nähanleitung, die bereits erfolgreich ausprobiert wurde, finden Sie hier. Bitte nutzen Sie einen Stoff aus reiner Baumwolle, der bei mindestens 60 Grad waschbar ist. Abgeben können Sie die Masken im Eingangsbereich des Klinikums. Wir danken Ihnen für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.