Am Dienstag, den 3. März 2026, war es wieder soweit: Der Qualifizierte Entzug im Krankenhaus Rheiderland lud zum 22. Mal zum Regionalen Suchthilfe-Treffen ein.
Geschäftsführerin Daniela Kamp und der leitende Suchttherapeut des Qualifizierten Entzuges Uwe Dogs begrüßten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichen Bereichen der Suchthilfe herzlich. Das jährliche Treffen dient dem fachlichen Austausch, der Weiterentwicklung gemeinsamer Angebote und der Stärkung der regionalen Vernetzung.
Der leitende Suchttherapeut Uwe Dogs berichtete ausführlich über die aktuelle Arbeit des Qualifizierten Entzuges sowie über gegenwärtige Herausforderungen und Themenschwerpunkte. Ein fester Bestandteil des Treffens war erneut das „Open Micro“. In diesem offenen Format erhielten alle Anwesenden die Möglichkeit, Neuigkeiten, Projekte und Entwicklungen aus ihren jeweiligen Einrichtungen und Gruppen vorzustellen.
Ein wichtiges Thema waren zudem die Zukunftspläne des Krankenhaus Rheiderland sich zu einem „Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie“ weiterzuentwickeln. Ein entsprechender Antrag wurde beim niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gestellt. Anfang Februar hatte der Nds. Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi im Rahmen der Mitgliederversammlung des Krankenhausvereins seine Unterstützung für das Vorhaben erneut bekräftigt und den aktuellen Stand erläutert. Das benachbarte Klinikum Emden hat Widerstand gegen die Pläne angekündigt. Derzeit prüfe das Ministerium mit einer externen Beratungsfirma mit einem Bedarfsgutachten für den Bereich Psychiatrie den Neuzuschnitt der Pflichtversorgungsgebiete.
Das 22. Regionale Suchthilfe-Treffen machte deutlich: Ein starkes Netzwerk und ein offener Dialog sind im Bereich der regionalen Suchthilfe unerlässlich. Die Teilnehmer schätzen den Austausch und werden ihn auch künftig fördern.