Ambulanz/​Sekretariat

Im Bereich der Radio­logie arbeitet das Klinikum Leer seit Juli 2025 mit der Gesell­schaft für Radio­logie und Nukle­ar­me­dizin „GeRN“ GbR zusammen. Für Pati­enten ergeben sich keine Änderungen.

Radio­lo­gi­sche Diagnostik 

Zuver­lässig und fortschrittlich

Der Grund­stein für eine erfolg­reiche Therapie eines Pati­enten wird bei sehr vielen Erkran­kungen durch eine zuver­läs­sige radio­lo­gi­sche Diagnostik gelegt. Die bild­ge­benden Verfahren können unseren Medi­zi­nern den rich­tigen Weg für eine erfolg­reiche Therapie weisen. 

Die Klinik für Radio­lo­gi­sche Diagnostik am Standort Leer kann mit ihren modernen Compu­ter­to­mo­gra­phen (CT) und einem Kern­spin- oder auch Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phen (MRT) alle gängigen bild­ge­benden Unter­su­chungen vornehmen. Der Standort Borkum ist über die soge­nannte Tele­me­dizin mit dem Leeraner Klinikum verbunden. 

Klinikum Leer Radiologische Diagnostik Röntgen

Leis­tungs­spek­trum

Compu­ter­to­mo­gra­phi­sche Bildgebung

Klinikum-Leer-Radiologische-Diagnostik-CT

Die Diagnostik und Therapie mit Hilfe eines Compu­ter­to­mo­gra­phen (CT) geschieht im Klinikum Leer inner­halb der Klinik für radio­lo­gi­sche Diagnostik auf höchstem medi­zi­nisch-tech­ni­schem Niveau. Der CT im Klinikum Leer ist ein soge­nannter 16-Zeiler und kann inner­halb kürzester Zeit Schnitt­bild­un­ter­su­chungen der gesamten Körper­re­gion darstellen.

Während konven­tio­nelle Rönt­gen­strahlen den Körper nur „durch­leuchten“ und dabei haupt­säch­lich das Knochen­ge­rüst abbilden, kann mit Hilfe eines CT auch das Weich­teil­ge­webe darge­stellt werden. Diese Methode bedeutet einen großen Fort­schritt, zum Beispiel in der Krebs­dia­gnostik, Schlag­an­fall­dia­gnostik und der zügigen Diagnostik von Schwerst­ver­letzten. Denn Tumore oder Meta­stasen können durch den CT-Einsatz auch ohne opera­tive Maßnahmen schnell erkannt werden; Schlag­an­fälle können zügiger diagnos­ti­ziert werden und Mehr­fach­ver­letzte ohne Zeit­ver­lust unter­sucht und oftmals einer lebens­ret­tenden Therapie zuge­führt werden.

Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phie

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Die Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phie (MRT), die auch Kern­spin­to­mo­gra­phie genannt wird, ist im Gegen­satz zur CT absolut strah­len­frei. Viel­mehr greift diese Methode auf die Darstel­lung der im mensch­li­chen Körper unter­schied­lich ange­ord­neten, an Wasser gebun­denen Protonen zurück. Es wird also, mehr oder minder, die unter­schied­liche Proto­nen­dichte im Körper dargestellt.

Mithilfe der MRT können so kontrast­reiche und detail­lierte Bilder des Weich­teil­ge­webes oder des zentralen Nerven­sys­tems gewonnen werden. So bietet sich die MRT zum Beispiel für die Diagnostik von Kopf- und Wirbel­säu­len­er­kran­kungen sowie von Gelenk­teilen an. Der Vorteil der Methode liegt auch darin, dass durch die Verän­de­rung der Gerä­te­pa­ra­meter verschie­dene Gewe­be­kon­traste erzeugt werden können, die spezi­elle Krank­heits- und Gewe­be­dia­gnosen ermög­li­chen. So können bestimmte Hirn­tu­more und auch andere krank­hafte Verän­de­rungen wie Hirn­in­farkt, Weich­teil­ver­let­zungen oder Erkran­kungen des musku­los­ke­lettalen Systems mit der MRT besser erkannt werden.