Ambulanz/Sekretariat
- Tel: 0491 86–2600
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Im Bereich der Radiologie arbeitet das Klinikum Leer seit Juli 2025 mit der Gesellschaft für Radiologie und Nuklearmedizin „GeRN“ GbR zusammen. Für Patienten ergeben sich keine Änderungen.
Radiologische Diagnostik
Zuverlässig und fortschrittlich
Der Grundstein für eine erfolgreiche Therapie eines Patienten wird bei sehr vielen Erkrankungen durch eine zuverlässige radiologische Diagnostik gelegt. Die bildgebenden Verfahren können unseren Medizinern den richtigen Weg für eine erfolgreiche Therapie weisen.
Die Klinik für Radiologische Diagnostik am Standort Leer kann mit ihren modernen Computertomographen (CT) und einem Kernspin- oder auch Magnetresonanztomographen (MRT) alle gängigen bildgebenden Untersuchungen vornehmen. Der Standort Borkum ist über die sogenannte Telemedizin mit dem Leeraner Klinikum verbunden.
Leistungsspektrum
Computertomographische Bildgebung
Die Diagnostik und Therapie mit Hilfe eines Computertomographen (CT) geschieht im Klinikum Leer innerhalb der Klinik für radiologische Diagnostik auf höchstem medizinisch-technischem Niveau. Der CT im Klinikum Leer ist ein sogenannter 16-Zeiler und kann innerhalb kürzester Zeit Schnittbilduntersuchungen der gesamten Körperregion darstellen.
Während konventionelle Röntgenstrahlen den Körper nur „durchleuchten“ und dabei hauptsächlich das Knochengerüst abbilden, kann mit Hilfe eines CT auch das Weichteilgewebe dargestellt werden. Diese Methode bedeutet einen großen Fortschritt, zum Beispiel in der Krebsdiagnostik, Schlaganfalldiagnostik und der zügigen Diagnostik von Schwerstverletzten. Denn Tumore oder Metastasen können durch den CT-Einsatz auch ohne operative Maßnahmen schnell erkannt werden; Schlaganfälle können zügiger diagnostiziert werden und Mehrfachverletzte ohne Zeitverlust untersucht und oftmals einer lebensrettenden Therapie zugeführt werden.
Magnetresonanztomographie
Die Magnetresonanztomographie (MRT), die auch Kernspintomographie genannt wird, ist im Gegensatz zur CT absolut strahlenfrei. Vielmehr greift diese Methode auf die Darstellung der im menschlichen Körper unterschiedlich angeordneten, an Wasser gebundenen Protonen zurück. Es wird also, mehr oder minder, die unterschiedliche Protonendichte im Körper dargestellt.
Mithilfe der MRT können so kontrastreiche und detaillierte Bilder des Weichteilgewebes oder des zentralen Nervensystems gewonnen werden. So bietet sich die MRT zum Beispiel für die Diagnostik von Kopf- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie von Gelenkteilen an. Der Vorteil der Methode liegt auch darin, dass durch die Veränderung der Geräteparameter verschiedene Gewebekontraste erzeugt werden können, die spezielle Krankheits- und Gewebediagnosen ermöglichen. So können bestimmte Hirntumore und auch andere krankhafte Veränderungen wie Hirninfarkt, Weichteilverletzungen oder Erkrankungen des muskuloskelettalen Systems mit der MRT besser erkannt werden.