MVZ Psychotherapie
Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bietet im MVZ eine ambulante Versorgung nach dem Prinzip einer niedergelassenen Arztpraxis an.
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Heimathafen für seelische Gesundheit
Seit 2014 bietet die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ein umfassendes Therapieangebot für Menschen mit körperlich-seelischen Beschwerden an. Insgesamt stehen 48 stationäre Betten sowie 14 Plätze in der Tagesklinik zur Verfügung. In unserer Psychosomatischen Institutsambulanz und in unserem MVZ bieten wir ambulante Psychotherapie in Gruppen- und Einzelsitzungen an.
Multimodales Behandlungsangebot in unserer Psychosomatik
Seit 2014 bietet die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ein umfassendes Therapieangebot für Menschen mit körperlich-seelischen Beschwerden an. Insgesamt stehen 48 stationäre Betten sowie 14 Plätze in der Tagesklinik zur Verfügung. In unserer Psychosomatischen Institutsambulanz und in unserem MVZ bieten wir ambulante Psychotherapie in Gruppen- und Einzelsitzungen an.
Behandlungsspektrum
Depressive Störungen
Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. Es gibt viele Gründe dafür – zum Beispiel ein belastendes Erlebnis, dauerhafter Stress oder ungelöste innere Konflikte.
Wenn eine Behandlung beim Hausarzt oder in der ambulanten Psychotherapie nicht mehr ausreicht oder ihre Beschwerden akut sehr belastend sind, ist eine Behandlung in unserer Klinik indiziert. Wir wollen Ihnen helfen ihre Symptome zu lindern und wieder mehr Kraft zur Bewältigung des Alltages zu erreichen. Gemeinsam mit Ihnen schauen wir, wie sie wieder mehr Stabilität und Lebensfreude gewinnen können.
Somatoforme Störungen
Manche Menschen haben starke Beschwerden – zum Beispiel Schmerzen, Missempfindungen z.B. am Herzen, Darmprobleme, Beschwerden mit der Atmung, mit den Gelenken oder mit der Haut für die Ärztinnen und Ärzte keine körperliche Ursache finden. Dies bezeichnet man als somatoforme Störung.
Die Ursache kann seelischer Stress oder ein innerer Konflikt sein. Viele merken das zuerst gar nicht, bis sich schließlich der Körper mit ganz unterschiedlichen Beschwerden melden kann und damit zeigt, dass etwas nicht stimmt.
In unserer Klinik helfen wir Ihnen, die Zusammenhänge und Hintergründe besser zu verstehen und mit den Beschwerden umzugehen. So können Sie sich wieder wohler fühlen – körperlich und seelisch.
Angst- und Panikstörungen
Viele Menschen haben starke Ängste – manchmal ohne direkt nachvollziehbare Ursache. Herzrasen, Atemnot oder Schwindel können dabei auftreten. Solche Beschwerden können sehr belastend sein und den Alltag einschränken, weil viele angstauslösende Situationen vermieden werden. Die Lebensführung kann so durch Vermeidung sehr eingeschränkt sein.
In unserer vollstationären Behandlung bieten wir eine Schwerpunktbehandlung für Angst- und Panikstörungen an. Wir helfen Ihnen, die Zusammenhänge besser zu verstehen und mit der Angst umzugehen. Schritt für Schritt lernen Sie, wieder mehr Sicherheit und Vertrauen in sich selbst und im Leben zu gewinnen.
Persönlichkeitsstörungen
Manche Menschen erleben sich selbst oder ihre Beziehungen zu anderen als besonders schwierig und dauerhaft angespannt. Sie fühlen sich oft unsicher, verletzt, schnell wütend oder innerlich sehr leer. Solche Charaktereigenschaften können das Leben und die Beziehungen zu anderen stark belasten – im Alltag, im Beruf oder in Partnerschaften.
Persönlichkeitsstörungen entsteht oft durch schwierige frühe Erfahrungen in der Kindheit mit anhaltenden belastenden Lebenssituationen.
Wir wollen mit ihnen daran arbeiten, sich selbst besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit ihren Gefühlen und Beziehungen zu anderen zu finden. Dabei hilft der geschützte Rahmen unserer multimodalen Behandlung.
Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS)
Nach sehr belastenden oder bedrohlichen Erlebnissen, wie Gewalt, Unfällen oder dem Verlust eines nahen Menschen, kann die Seele lange leiden. Manche Menschen haben dann Albträume, starke innere Unruhe, Angst, haben das Gefühl sich selbst fremd zu sein. Sie meiden Situationen, die sie an das Erlebte erinnern und schränken sich so sehr stark ein.
In unserer Klinik bieten wir eine Stabilisierungsbehandlung für PTBS an. Unsere Behandlung kombiniert Gesprächstherapie, kreative Therapien, Entspannungsverfahren und – wenn nötig – auch medikamentöse Unterstützung.
Wir helfen Ihnen, das Erlebte in einem sicheren Umfeld zu verarbeiten. So können sie wieder zu mehr innerer Ruhe und Lebensqualität finden.
Essstörungen
Bei einer Essstörung dreht sich im Alltag vieles um das Thema Essen, Gewicht oder das eigene Körperbild. Manche Menschen essen sehr wenig, andere haben Heißhungeranfälle oder kontrollieren ihr Essverhalten ständig. Oft stecken tieferliegende seelische Probleme dahinter – zum Beispiel Stress, Ängste oder ein geringes Selbstwertgefühl. Essstörungen können den Körper und die Seele stark belasten.
Wir helfen Ihnen im störungsübergreifenden Rahmen, wieder einen gesunden Umgang mit Essen, Gefühlen und dem eigenen Körper zu finden – mit Gesprächstherapie, körperbezogenen Therapieansätzen, kreativen Angeboten, Ernährungsberatung und medizinischer Begleitung.
Wir wollen ihnen helfen ein gesundes Essverhalten zu entwickeln, ihr eigenes Körperbild zu bessern und langfristige positive Veränderungen zu ermöglichen.
Zwangsstörungen
Zwangsstörungen zeigen sich durch immer wiederkehrende Gedanken (Zwänge) oder Handlungen (z. B. Kontroll- oder Waschzwänge), die sich kaum unterdrücken lassen. Die Betroffenen wissen oft, dass ihre Zwänge übertrieben und nicht sinnhaft sind – fühlen sich ihnen aber ausgeliefert.
Wir wollen mit ihnen durch unsere therapeutischen Angebote erreichen, ihre Zwänge nachhaltig zu verringern, damit sie wieder mehr innere Freiheit und Lebensqualität erleben können.
Behandlungssetting
In unserer Klinik kombinieren wir Einzel- und Gruppenpsychotherapie. In der Psychotherapie in Einzelgesprächen steht ihre persönliche Geschichte im Mittelpunkt – hier können ihre Themen in einem geschützten Rahmen bearbeitet werden. In der Psychotherapie in der Gruppe erleben sie zudem Austausch, Unterstützung und neue Perspektiven im Miteinander mit anderen Betroffenen.
Entspannungsverfahren
Entspannungsverfahren sind ein wichtiger Teil unseres multimodalen Therapieangebotes. Methoden wie Progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Resilienz- oder Achtsamkeitstraining helfen ihnen dabei, ihre innere Unruhe zu reduzieren und den Körper besser wahrzunehmen. Sie fördern ihre Fähigkeit besser zur Ruhe zu kommen, sich zu konzentrieren und helfen ihnen mit Stress im Alltag besser umgehen zu können.
Musik‑, Kunst‑, Ergo- und Bewegungstherapie
Kreative Therapieangebote ergänzen unsere psychotherapeutischen Angebote. In der Musik‑, Kunst‑, Ergo- und Bewegungstherapie können Gefühle ohne Worte ausgedrückt und dadurch besser verarbeitet werden. Diese Methoden stärken das Körpererleben, fördern Selbstwahrnehmung und eröffnen neue Wege im Umgang mit Emotionen.
Medikamentöse Unterstützung
Jede Woche findet eine Facharztvisite statt, in der sie mit der Fachärztin ihre Anliegen besprechen können. Zum Beispiel kann bei einigen Menschen eine medikamentöse Behandlung helfen, Beschwerden wie Ängste, Depressionen oder Zwänge zu lindern. Wir setzen Medikamente zielgerichtet und individuell ein – immer auf Grundlage aktueller Empfehlungen und in enger Absprache mit ihnen. Die medikamentöse Therapie wirkt dabei ergänzend zur Psychotherapie.
Spezialisierte Angebote
Wir bieten in unserer Klinik spezielle Behandlungsangebote für junge Erwachsene an. Hier stehen oft Themen wie Identitätsfindung, Selbstwert, Beziehungsgestaltung und der Übergang ins Erwachsenenleben im Mittelpunkt.
Für Menschen mit Angststörungen bieten wir eine strukturierte Schwerpunktbehandlung an, die sich auf bewährte Methoden wie Exposition, das Erlernen von Strategien zur Angstbewältigung und Stabilisierung im Alltag stützt.
Behandlungsbereiche
Vollstationäre Therapie
Die Indikation wird grundsätzlich in einem Vorgespräch festgestellt. Diese Behandlung ist bei Patienten indiziert, deren Störungsbilder einen krisenhaften Verlauf nehmen und die aufgrund der Schwere ihrer psychischen Erkrankung sowie der Einschränkungen des psychosozialen Funktionsniveaus die Struktur und die Rahmenbedingungen einer akutstationären Krankenhausbehandlung benötigen.
Neben den Patientengruppen, in denen diagnoseübergreifende Therapie erfolgt, werden die Schwerpunktbehandlung für die Angstbehandlung und die Schwerpunktbehandlung junger Erwachsener angeboten.
Die intensive multimodale und multiprofessionelle stationäre Behandlung und die Sicherheit vermittelnde therapeutische Umgebung führen zu einer Stabilisierung der Patienten, die dann nach einer Behandlungsdauer von in der Regel 6–8 Wochen in eine teilstationäre oder ambulante Behandlung vorbereitet werden können.
Schon während der vollstationären Behandlung wird von den behandelnden Psychotherapeuten das Entlassmanagement koordiniert. So wird die psychosomatische Weiterbehandlung in einem ambulanten oder teilstationären Rahmen organisiert. Dazu gehört auch die Kontaktaufnahme mit sozialpädagogischen, sozialpsychiatrischen oder beruflichen Beratungsstellen und die Organisation von sozialen Angeboten, die die Patienten in der häuslichen Situation unterstützen können. Besteht eine Indikation zur teilstationären Behandlung, kann eine zeitnahe Weiterbehandlung in der Tagesklinik am Klinikum Leer in die Wege geleitet werden.
Teilstationäre Therapie in der Tagesklinik
Die Behandlung wird in den Räumlichkeiten der Tagesklinik durchgeführt. Die Indikationsstellung erfolgt über das Vorgespräch. Die Indikation besteht bei allen Patienten, die unter den beschriebenen Diagnosen leiden und ein intensiveres Behandlungsangebot benötigen, als dies in einer ambulanten Therapie möglich ist.
Auch besteht die Möglichkeit eine Nachbehandlung in der Tagesklinik nach einer vollstationären Therapie, wenn die Patienten psychisch nicht stabil genug für eine ambulante Versorgung sind. Die Aufenthaltsdauer in der Tagesklinik beträgt in der Regel 8–10 Wochen. Auch aus der Tagesklinik erfolgt ein Übergangs- bzw. Entlassungsmanagement.
Psychosomatische Institutsambulanz (PsIA)
Die Indikation zur Behandlung in der PsIA wird im Vorgespräch gestellt. Diese ist für Patienten geeignet, die trotz ihrer psychischen Beeinträchtigung ihre Tagesstruktur aufrechterhalten und ihren Alltag im Beruflichen wie auch im Privaten eigenständig gestalten können.
Die Behandlung zielt auf die Auseinandersetzung mit den an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Erkrankung beteiligten inneren und äußeren Lebensproblemen sowie deren schrittweisen Bewältigung hin. Das Therapieangebot der PsIA findet in den Räumlichkeiten der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie statt.
Ambulante Psychotherapie
Die Indikation zur ambulanten Therapie wird im Vorgespräch gestellt. Diese ist für Patienten geeignet, die trotz ihrer psychischen Beeinträchtigung ihre Tagesstruktur aufrechterhalten und ihren Alltag im Beruflichen wie auch im Privaten eigenständig gestalten können.
Die Behandlung zielt auf die Auseinandersetzung mit den an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Erkrankung beteiligten inneren und äußeren Lebensproblemen sowie deren schrittweisen Bewältigung hin.
Das Angebot der ambulanten Therapie findet in den Räumlichkeiten der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie statt.
Leistungsinhalte: Einzeltherapie mit probatorischer Sitzung und Kurzzeit- oder Langzeittherapie. Gruppentherapie mit einer Gruppengröße bis 8 Patienten mit einmal 90 Minuten in der Woche.
Kontakt & Team
Chefärztin
- Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Zusatzbezeichnung Sozialmedizin
Oberärzte/Leitende Psychologin
Dr. med. Cord Felisiak
Leitender Oberarzt
Facharzt für Neurologie
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Valerie Jommersbach
Leitende Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin
Dr. med. Annette Reuter-Schneider
Oberärztin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Fachärztin für Arbeitsmedizin
Ärztin für Allgemeinmedizin
Heike Vosberg
Oberärztin
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ‑psychotherapie
Dr. med. Mara Remy-Dörrenberg
Oberärztin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Susanne Nickel
Oberärztin
Fachärztin für Neurochirurgie
Teamleitungen Pflege
Tanja Szczepaniak
Teamleitung
Station B6/C6