Ambulanz/​Sekretariat

MVZ Ortho­pädie

Die Orthopädie/​Unfallchirurgie bietet im MVZ eine ambu­lante Versor­gung nach dem Prinzip einer nieder­ge­las­senen Arzt­praxis an.

Ortho­pädie und Unfallchirurgie

Beweg­lich­keit als oberstes Ziel

„Bewe­gung ist wichtig, tut gut und hält in Form.“ Das ist bekannt. Doch was passiert, wenn die Lebens­qua­lität leidet, weil die Gelenke schmerzen? 

Ob Verschleiß, Über­be­las­tung, Sport­ver­let­zung oder Arthrose

- das Team der Klinik für Unfallchirurgie/​Orthopädie am Klinikum Leer hat lang­jäh­rige Erfah­rung in Diagnostik und Therapie sämt­li­cher ortho­pä­di­scher Erkran­kungen. Neben der Akut­ver­sor­gung von Unfall­ver­let­zungen liegt ein Schwer­punkt auf der opera­tiven Versor­gung bezie­hungs­weise der wieder­her­stel­lenden Gelenk­chir­urgie sowie der Endo­pro­thetik, d.h. der dauer­haften Implan­ta­tion eines Gelenk­er­satzes von Hüfte, Knie und Schulter.

Um Schmerzen zu lindern, Ängste zu über­winden und Perspek­tiven für den Alltag zu entwi­ckeln, sucht das Team der Klinik gemeinsam mit den Pati­enten nach der best­mög­li­chen Lösung. Grund­lagen sind eine exakte Diagno­se­stel­lung und ein Behand­lungs­kon­zept, mit dem Probleme am Bewe­gungs­ap­parat dauer­haft gelöst werden.

Sitz eines künst­li­chen Hüftgelenks
Dabei greifen die Medi­ziner auf die modernsten Verfahren zurück und sorgen so für eine mini­male Belas­tung der Pati­enten. Kurze Wege zu anderen Kliniken, insbe­son­dere zur Abtei­lung Physio­the­rapie und Reha­bi­li­ta­tion, ermög­li­chen eine enge Verzah­nung von Diagnostik, Therapie (operativ oder konser­vativ) und Reha­bi­li­ta­tion und bieten beste Voraus­set­zungen für eine zügige Genesung. 

Unser Leis­tungs­spek­trum

Das Leis­tungs­spek­trum der Klinik für Ortho­pädie und Unfall­chir­urgie umfasst unter anderem: 
  • Endo­pro­thetik an Hüfte, Knie und Schulter
  • Arthro­sko­pi­sche Opera­tionen an Schulter- und Kniegelenk
  • Hand­chir­ur­gi­sche Operationen
  • Fußchir­urgie mit Rekonstruktion
  • Versor­gung von Kreuzband‑, Knorpel- und Menis­kus­ver­let­zungen u. a.
  • Kinder­chir­ur­gi­sche Eingriffe
  • Gelenk­er­satz durch Endo­pro­thesen an Hüft‑, Schulter- und Knie­ge­lenken (am Knie mit Navigationssystem)
  • Prothe­sen­wechsel an Hüft- und Kniegelenken
  • Gelenk­spie­ge­lungen (Arthro­skopie) an Knie- und Schultergelenk
  • Korrektur von Fuß- und Zehdeformatitäten
  • Umstel­lungs- und Versteifungsoperationen
  • Sport­me­dizin
  • Physio­the­rapie
  • Chiro­the­rapie
  • Behand­lung von Gelenkverletzungen
  • opera­tive und nicht-opera­tive Behand­lung von Knochen­brü­chen (Arme, Beine, Becken und Schulter)
  • Gelenk­spie­ge­lung von Schulter- und Knie­ge­lenk, arthro­sko­pisch gestützte Frakturversorgung
  • Behand­lung bei Band- und Sehnenverletzungen
  • Gelenk­er­satz bei Brüchen von Hüft‑, Schulter- und Knie­ge­lenken durch Endoprothesen
  • Kreuz­ban­der­satz­ope­ra­tionen (Kreuz­band­plastik) des Kniegelenks
  • Stabi­li­sie­rende Opera­tionen nach mehr­fa­cher Schulterausrenkung
  • Bander­satz­ope­ra­tionen im Sprunggelenk
  • Arthro­sko­pi­sche Eingriffe am Knie­ge­lenk, z. B. Meniskusentfernung

Hüft­chir­urgie

Im Folgenden haben wir für Sie Infor­ma­tionen rund um das Thema „Das künst­liche Hüft­ge­lenk“ zusammengestellt. 

Das Hüft­ge­lenk und seine Aufgabe

Schwere krank­hafte Verän­de­rungen können dazu führen, dass ein künst­li­ches Hüft­ge­lenk einge­setzt werden muss. Die bekann­teste und häufigste Ursache, die zur Erkran­kung führt ist die Arthrose (Abnut­zungs­er­kran­kung). Zahl­reiche ange­bo­rene und erwor­bene Erkran­kungen sowie Verlet­zungs­folgen können eben­falls zu einem vorzei­tigen Verschleiß des Gelenks führen.

Bei einem gesunden Hüft­ge­lenk ist die Knor­pel­schicht eine glatte Fläche.

Aufgrund des krank­haften Verschleißes bilden sich dort regel­rechte Abstu­fungen, die einen gleich­mä­ßigen Gelenk­kon­takt unmög­lich machen. Es kommt zu Form­ver­än­de­rungen am Hüft­kopf und an der Hüft­pfanne, die Knor­pel­schichten von Kopf und Pfanne reiben sich gegen­seitig immer mehr ab.

Dieser Vorgang führt zu Schmerzen bei Belas­tung, selbst schon bei kurzen Gehstre­cken und schließ­lich auch im Ruhe­zu­stand. Wenn sämt­liche nicht­ope­ra­tiven Heilungs­me­thoden nicht mehr Schmerz­frei­heit und Wieder­her­stel­lung der Beweg­lich­keit führen, dann hilft Ihnen nur noch ein künst­li­cher Hüft­ge­lenk­er­satz zur Verbes­se­rung Ihrer Lebensqualität.

Erkran­kungen des Hüftgelenks

Schwere krank­hafte Verän­de­rungen können dazu führen, dass ein künst­li­ches Hüft­ge­lenk einge­setzt werden muss. Die bekann­teste und häufigste Ursache, die zur Erkran­kung führt ist die Arthrose (Abnut­zungs­er­kran­kung). Zahl­reiche ange­bo­rene und erwor­bene Erkran­kungen sowie Verlet­zungs­folgen können eben­falls zu einem vorzei­tigen Verschleiß des Gelenks führen.

Bei einem gesunden Hüft­ge­lenk ist die Knor­pel­schicht eine glatte Fläche.

Aufgrund des krank­haften Verschleißes bilden sich dort regel­rechte Abstu­fungen, die einen gleich­mä­ßigen Gelenk­kon­takt unmög­lich machen. Es kommt zu Form­ver­än­de­rungen am Hüft­kopf und an der Hüft­pfanne, die Knor­pel­schichten von Kopf und Pfanne reiben sich gegen­seitig immer mehr ab.

Dieser Vorgang führt zu Schmerzen bei Belas­tung, selbst schon bei kurzen Gehstre­cken und schließ­lich auch im Ruhe­zu­stand. Wenn sämt­liche nicht­ope­ra­tiven Heilungs­me­thoden nicht mehr Schmerz­frei­heit und Wieder­her­stel­lung der Beweg­lich­keit führen, dann hilft Ihnen nur noch ein künst­li­cher Hüft­ge­lenk­er­satz zur Verbes­se­rung Ihrer Lebensqualität.

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Die Idee, das von Aufbau relativ einfache Hüft­ge­lenk zu ersetzen, stammt aus dem Jahre 1890. Inzwi­schen werden welt­weit jähr­lich ca. 1,2 Millionen und in Deutsch­land jähr­lich etwa 180.000 künst­liche Hüft­ge­lenke implan­tiert. 

Das künst­liche Hüft­ge­lenk kann man in Teil- oder Total­pro­thesen unter­scheiden. Bei den Teil­pro­thesen werden nur der Hüft­kopf und der Ober­schen­kel­hals ersetzt. Die mensch­liche Hüft­pfanne bleibt erhalten.

Bei der Total­pro­these werden sowohl der Ober­schen­kel­hals, der Hüft­kopf als auch die Hüft­pfanne durch eine Total­pro­these ersetzt, was häufiger der Fall ist.

Weitere Unter­tei­lungen von Hüft­ge­lenk­pro­thesen gibt es aufgrund der Veran­ke­rung bzw. Befes­ti­gung. Man unter­scheidet zwischen einem zemen­tierten und zement­frei fixierten Gelenk­er­satz. Bei den zemen­tierten Prothesen werden Prothe­sen­schaft und ‑pfanne mit Zement verankert.

Bei den zement­freien Versionen erfolgt die Veran­ke­rung durch das Einwachsen von Knochen in die Prothesenteile.

Ihr Arzt wird Sie über die Art und Methode des künst­li­chen Hüft­ge­lenks infor­mieren, die für Ihren indi­vi­du­ellen Fall die passende ist.

Die Hüft­ge­lenks­er­satz-Opera­tion wird für Sie völlig schmerz­frei in Teil­nar­kose oder Voll­nar­kose durch­ge­führt. Der Anäs­the­sist wird die für Sie geeig­nete Methode fest­legen und mit Ihnen bespre­chen. Die Opera­tion dauert zwischen 45 und 120 Minuten. Nach dem Haut­schnitt wird die Musku­latur zur Seite geschoben und dadurch das Hüft­ge­lenk frei­ge­legt. Der Ober­schen­kel­hals wird durch­trennt und der erkrankte, zerstörte Hüft­kopf entfernt. Zur Vorbe­rei­tung für den Ersatz des künst­li­chen Hüft­ge­lenks wird die kranke Hüft­pfanne ausge­fräst. Die künst­liche Hüft­pfanne wird dann veran­kert. Danach wird der Mark­raum des Ober­schen­kel­kno­chens so präpa­riert, dass der Schaft exakt mit oder ohne Zement sitzt.

Auf den Prothe­sen­schaft wird der Prothe­sen­kopf aufge­setzt. Die beiden Teile werden zu einem Gelenk zusam­men­ge­fügt, d. h. der Schaft wird mit dem Kopf in die Pfanne einge­passt. Die Muskeln werden vernäht und die Wunde wieder verschlossen. In das Gelenk werden hierbei Schläuche einge­legt, die den Blut­erguss an der Hüfte abfließen lassen. Die Schläuche werden zwei Tage nach der Opera­tion wieder entfernt.

Der Erfolg der Opera­tion und die Halt­bar­keit des Hüft­ge­lenks hängt entschei­dend von der Nach­be­hand­lung bzw. vom Verhalten danach ab.

Im Kran­ken­haus lernen Sie mit Hilfe des Physio­the­ra­peuten Ihr Gelenk wieder zu benutzen, so dass Sie nach der Entlas­sung die tägli­chen Verrich­tungen des Lebens, z. B. Körper­wä­sche und Anziehen, wieder selbst­ständig erle­digen können.

 Durch die Hüft­ge­lenks­ope­ra­tion können Sie Ihr Leben wieder schmerz­frei und mit mehr Bewe­gung genießen. Vergessen Sie aber bitte nicht, Ihren Arzt in den nächsten Jahren regel­mäßig zu Nach­un­ter­su­chungen auszu­su­chen. Hier­durch werden Kompli­ka­tionen, die trotz Beschwer­de­frei­heit später auftreten können, früh­zeitig erkannt. Die Nach­un­ter­su­chungen sollten Sie in den Prothe­sen­pass eintragen, den Sie erhalten.

Was beson­ders günstig für Sie ist

  • Regel­mäßig schwimmen
  • regel­mä­ßige Spazier­gänge auf gut ausge­bauten Wegen
  • Sport­arten mit leichten körper­li­chen Bewe­gungen, z. B. leichte Gymnastik
  • Tragen von Schnür­schuhen mit weichen, elas­ti­schen Sohlen
  • Rich­tiges Anziehen der Schuhe
  • Auf dem Rücken liegen, bei Seiten­lage nur mit einem Kissen zwischen den Beinen (in den ersten 12 Wochen nach der Operation)

Entschei­dend für den Erfolg der Hüft­ge­len­k­ope­ra­tion: Die rich­tige Nach­be­hand­lung und das „rich­tige“ Verhalten.

Was Sie unbe­dingt vermeiden sollten

In den ersten 12 Wochen nach der Opera­tion sollten Sie alle extremen Belas­tungen der Hüfte vermeiden:

  • Sport­arten mit ruck­ar­tigen Stoß- und Schwer­be­las­tungen auf das Hüft­ge­lenk, z. B. Tennis, Jogging, Sprungs­port­arten etc.)
  • Schwere körper­liche Arbeiten
  • Heben schwerer Lasten
  • Arbeiten in häufig ungüns­tiger Körper­hal­tung sowie bei Nässe und Feuchtigkeit
  • Gewichts­zu­nahme, da dies zu einer vorzei­tigen Auslo­cke­rung des Hüft­ge­lenks führen kann.
  • Sitzen auf nied­rigen Stühlen oder tiefen Sesseln, da hierbei das Hüft­ge­lenk über­mäßig gebeugt wird.
  • Sitzen mit über­schla­genen Beinen
  • In die Hocke gehen

Knie­chir­urgie

Im Folgenden finden Sie weitere Infor­ma­tionen rund um das Thema „Das künst­liche Kniegelenk“.

Das gesunde Knie

Das Knie­ge­lenk mit seinen Bändern und Muskeln ist das größte Gelenk des mensch­li­chen Körpers. Es ermög­licht uns das Stehen, das Aufrichten und vor allem die Gehbewegung.

Unser Knie sorgt für eine opti­male Beweg­lich­keit bei opti­maler Stand­fes­tig­keit. Es bildet die Verbin­dung zwischen den längsten und Knochen des Körpers, dem Ober­schen­kel­kno­chen und dem Unter­schen­kel­kno­chen (=Schie­nen­bein­kno­chen und Wadenknochen).

Zwischen dem Ober­schen­kel­kno­chen und dem Unter­schen­kel­kno­chen befinden sich die Menisken. Der Band­ap­parat besteht aus Kreuz­bän­dern und Seiten­bän­dern, die für die Festig­keit des Knies sorgen. Um die Kraft des Ober­schen­kel­mus­kels und die Unter­schen­kel­mus­keln über­tragen zu können, ist die Knie­scheibe ihren Band­ap­pa­raten notwendig.

Wie funk­tio­niert das mensch­liche Knie?

Das gesamt Knie wird von einer Gelenk­kapsel umgeben. Dabei müssen die verschie­denen Teile des Gelenks genau zusam­men­ar­beiten. Kommt es zur Erkran­kung eines der Teile des Knie­ge­lenks, ist die gesamte Funk­ti­ons­ein­heit gestört. Dies drückt sich in den unter­schied­lichsten Beschwerden aus. Der Bewe­gungs­ab­lauf des gesunden Knie­ge­lenks ist kompli­zierter als der aller Gelenke des mensch­li­chen Körpers.

Das Knie­ge­lenk hat eine glei­tende Gelenk­achse, die in fünf Rich­tungen bewegt werden kann. Im Wesent­li­chen handelt es sich um Roll- und Gleit­be­we­gungen des Ober­schen­kels auf dem Unter­schenkel. Dabei sind bei der Beugung des Knie­ge­lenks leichte Dreh­be­we­gungen nach außen und innen möglich. Bei voller Stre­ckung sind diese Beweg­lich­keit aufgrund der Stabi­lität durch die Bänder gesperrt.

Erkran­kungen am Kniegelenk

Ein künst­li­cher Gelenk­er­satz ist dann notwendig, wenn die Zerstö­rung des Knies so groß ist, dass ein gelenk­er­hal­tender Eingriff nicht mehr sinn­voll ist. Die Abnut­zungs­er­kran­kung des Knie­ge­lenks, die soge­nannte Arthrose, kann die Folge der alters­ge­mäßen Abnut­zung des Gelenk­knor­pels sein.

Der Verschleiß über­steigt dann das alters­ge­mäße Maß und führt zu Schmerzen und Bewe­gungs­ein­schrän­kungen. Ursa­chen für die Abnut­zung können Fehl­be­las­tungen durch Verfor­mungen des Beines (O‑Bein oder X‑Bein), alte Verlet­zungen oder Entzün­dungen im Knie­ge­lenk sein.

Die dünneren Knor­pel­schichten reiben aufein­ander. Wenn der Knorpel soweit abge­trieben ist, dass der Knochen frei­liegt, führt jede Bewe­gung zu Schmerzen. Die Gelen­kin­nen­haut produ­ziert dann eine größere Menge an wenig gleit­ak­tiver Gewe­be­flüs­sig­keit, wodurch ein Gelenk­er­guss entsteht. Dadurch entstehen starke Schmerzen.

Das künst­liche Knie­ge­lenk ersetzt die zerstörten Gelenk­teile im Knie. Es ist dem mensch­li­chen Knie in ähnli­cher Form nach­ge­baut. Die Größe orien­tiert sich eben­falls an dem zerstörten Knie des Pati­enten. Ein Rönt­gen­bild vor der Opera­tion und Probe­pro­thesen, die während der Opera­tion an den Knochen gelegt werden, geben dem Opera­teur Aufschluss über die passende Größe der Kniegelenksprothese.

Die Knie­pro­these wird meis­tens durch den soge­nannten Knochen­ze­ment fixiert, der eine feste Verbin­dung zwischen Knochen und Prothese herstellt. Es besteht aber auch die Möglich­keit, dass die Knie­pro­these zement­frei fixiert wird. Diese Methode wird aber eher bei jüngeren Pati­enten angewandt.

Welche Methode der Veran­ke­rung der Prothese für Sie richtig ist, wird Ihr Opera­teur fest­legen. Je nach Fort­schritt des durch Arthrose zerstörten mensch­li­chen Knie­ge­lenks kann man zwischen drei Knie­ge­lenks­pro­thesen unterscheiden:

Der einsei­tige Ober­flä­chen­er­satz:
Hierbei ist eine Seite des Knie­ge­lenks zerstört (häufig die innere), die Bänder, der andere Gelenk­an­teil und die Knie­scheibe sind jedoch noch funk­ti­ons­fähig. Es wird eine Prothese auf eine der Ober­schen­kel­rollen aufge­setzt (=Schlit­ten­pro­these). Diese gleitet dann bei der Bewe­gung des Knies auf der Gleit­fläche aus Poly­ethylen, die zusammen mit einem Metall­un­ter­teil, auf der entspre­chenden Seite des Schien­bein­kopfes aufge­setzt wird. Die Stabi­lität wird durch die erhal­tenden Kreuz- und Seiten­bänder gewährleistet.

Der komplette Ober­flä­chen­er­satz:
Mehrere Teile des Knie­ge­lenks (Knorpel und even­tuell auch Kreuz­bänder) sind durch Arthrose zerstört, die Seiten­bänder müssen aber noch fest erhalten sein. Es wird eine Ober­flä­chen­pro­these auf den Ober­schen­kel­kno­chen gesetzt. Auf Grund der anato­mi­schen Gestal­tung des Ober­schen­kel­kno­chens (die äußere Ober­schen­kel­rolle ist größer und kräf­tiger auslau­fend als die innere Ober­schen­kel­rolle) gibt es einen rechten und einen linken Ober­schenkel-Ober­flä­chen­er­satz. Der Unter­schen­kel­kno­chen wird wieder mit Metall­scheibe und Kunst­stoff­platte als Gleit­fläche versorgt. Wegen der Viel­falt der Größe und Form des mensch­li­chen Unter­schen­kel­kno­chens besteht hier die Möglich­keit, durch Kombi­na­tion der Größe des Implan­tats die Längs- wie die Quer­rich­tung optimal abzu­de­cken. Die Veran­ke­rung des Metall­pla­teaus vari­iert je nach Knochen­be­schaf­fen­heit. Falls zusätz­lich die Knor­pel­schicht der Knie­scheibe, die an der Vorder­seite des Ober­schen­kel­kno­chens auf – und abgleitet, zerstört ist, wird diese defekte Seite durch eine Kunst­stoff­platte ersetzt.

Der voll­stän­dige, achs­ge­führte Gelenk­er­satz:
Das gesamte Knie­ge­lenk, der Gelenk­knorpel und die Bänder sind zerstört oder es besteht eine Achs­ab­wei­chung zwischen Ober- und Unter­schen­kel­kno­chen über 30 Grad. Die Stabi­lität ist nicht mehr gewähr­leistet. Die Prothese muss jetzt auch die Funk­tion der Bänder über­nehmen. Es wird eine schar­nier­ge­si­cherte Prothese einge­setzt, die Ober- und Unter­schenkel durch eine beweg­liche Achse verbindet. Größere Teile vom Knochen werden entfernt und eine Stiel­pro­these in den Ober- und Unter­schenkel gesetzt.

Die Knie­ge­lenks­ersatz-Opera­tion wird für Sie völlig schmerz­frei in Teil­nar­kose oder Voll­nar­kose durch­ge­führt. Der Anäs­the­sist wird die für Sie geeig­nete Methode fest­legen und mit Ihnen bespre­chen. Die Opera­tion dauert zwischen 90 und 120 Minuten. Es wird für alle mögli­chen Knie­ge­lenk­er­satz-Typen derselbe Zugang gewählt, nämlich von vorne: Die Knie­scheibe wird zur Seite gehalten, so dass alle Teile des Knie­ge­lenks gut sichtbar werden. Im Prinzip wird bei allen drei Prothe­sen­typen gleich verfahren.

Ausschlag­ge­bend für die Fest­le­gung des erfor­der­li­chen Knie­ge­lenk­er­satzes ist der Umfang der Zerstö­rung der Gelenk­an­teile. Knor­pel­reste, unför­mige Knochen­teile und der Meniskus werden bei der Opera­tion entfernt. Der Knochen wird anhand der passenden Scha­blo­nen­form so präpa­riert, bzw. vorbe­reitet, dass die entspre­chende Prothe­sen­form passt. Gleich­zeitig werden die Veran­ke­rungs­mög­lich­keiten bei diesem Vorgang in den Knochen gebohrt oder geschnitten. Nachdem mit einer Probe­pro­these der korrekte Sitz und die gute Beweg­lich­keit des Knie­ge­lenks geprüft wurde, wird die Origi­nal­pro­these einge­setzt und fixiert.

Die Opera­tion wird unter Blut­leere durch­ge­führt. Nach der Opera­tion werden Drai­nagen gelegt, um das Abfließen des Blut­ergusses zu ermög­li­chen. Die Knie­öff­nung wird dann schicht­weise wieder zugenäht.

Was ist der Ortho­Pilot®?
Ortho­Pilot® ist ein compu­ter­ge­stütztes Navi­ga­ti­ons­system, das dem Arzt hilft, Opera­tionen am Knie­ge­lenk mit hoher Genau­ig­keit und damit zuver­läs­siger durch­zu­führen. Für die noch bessere Implan­ta­tion des künst­li­chen Gelenkes, hat Aesculap zusammen mit unter­schied­li­chen Kliniken die Kniena­vi­ga­tion entwickelt.

Das Ortho­Pilot® Navi­ga­ti­ons­system ist ein Komplett­system, welches eine opti­male Ergän­zung bei der Knie­en­do­pro­thetik darstellt. Es zeigt dem Opera­teur die indi­vi­du­ellen anato­mi­schen Struk­turen an, um ihn bei der opti­malen Posi­tio­nie­rung gemäß seiner Planung zu unterstützen.

Im Gegen­satz zu einem Opera­ti­ons­ro­boter ist der Ortho­Pilot® ein reines Navi­ga­ti­ons­system, ähnlich dem in einem Auto. Der Opera­teur führt des halb die gesamte Knie­ope­ra­tion selbst aus, Ortho­Pilot® gibt ihm jedoch wich­tige Infor­ma­tionen zur Ausrich­tung der Instru­mente und Implan­tate. So kann der Opera­teur das Implan­ta­ti­ons­er­gebnis mit Hilfe des Ortho­Pilot® Navi­ga­ti­ons­sys­tems für jeden Pati­enten optimieren.

Die Navi­ga­tion ortho­pä­di­scher Eingriffe ist eine ausge­reifte Tech­no­logie. Das Ortho­Pilot® Navi­ga­ti­ons­system wurde seit 1997 erfolg­reich bei über 100.000 Opera­tionen am Knie- und Hüft­ge­lenk einge­setzt und ist Stan­dard an vielen Kliniken.

Welchen Nutzen bringt der Ortho­Pilot®?
Eine exakte Ausrich­tung und Größen­be­stim­mung der Implan­tat­kom­po­nenten sind die Voraus­set­zung für eine gute Funk­tion und damit auch für einen lang­fris­tigen Erfolg der Knie­pro­these. Diese Achse ist die Gerade, die sich durch das Zentrum des Hüft­ge­lenk­kopfes und die Mitte des Sprung­ge­lenkes erstreckt. Wenn die Mitte des Knies nicht auf der Achse liegt, spricht man von einem X- bzw. O- Bein. Um eine solche Abwei­chung und den damit uner­wünschten Abrieb der Prothese zu vermeiden, müssen die Implan­tate im rechten Winkel zu der mecha­ni­schen Achse einge­setzt werden.

Um eine best­mög­liche Ausrich­tung der Implan­tat­kom­po­nenten sowie eine korrekte Größen­aus­wahl gewähr­leisten zu können, bietet Aesculap intel­li­gente Implan­ta­ti­ons­in­stru­mente und das Ortho­Pilot® Navi­ga­ti­ons­system an.

Bei der Kniena­vi­ga­tion werden dem Arzt Hinweise auf die Achsen­ab­wei­chung oder den Bewe­gungs­grad des Gelenkes gegeben und am Bild­schirm ange­zeigt sowieso Lösungs­vor­schläge unter­breitet. Ortho­Pilot® unter­stützt den Opera­teur bei der rich­tigen Posi­tio­nie­rung der Implan­tat­kom­po­nenten und bei der Einstel­lung der Gelenkstabilität.

Das Ortho­Pilot® Navi­ga­ti­ons­system kommt im Gegen­satz zu vielen anderen Systemen ganz ohne zusätz­liche Vorun­ter­su­chung des Pati­enten aus. Zusätz­liche Strah­len­be­las­tung durch Rönt­gen­bilder und CT- Aufnahmen werden mit dem Ortho­Pilot® nicht benötigt.

Die Vorteile für den Pati­enten liegen auf der Hand. Durch die Genau­ig­keit dieser neuen Methode bei der Ausrich­tung und Größen­aus­wahl der Implan­tate wird die Voraus­set­zung für eine lange Lebens­dauer des künst­li­chen Knie­ge­lenkes und eine gute Gelenk­funk­tion geschaffen. So kann das Implan­ta­ti­ons­er­gebnis für jeden Pati­enten opti­miert werden. Und dies ohne zusätz­liche Strahlenbelastung.

Wie funk­tio­niert der Ortho­Pilot®?
Verschie­dene Kompo­nenten arbeiten beim Ortho­Pilot® zusammen, um die Navi­ga­tion der Instru­mente zu ermög­li­chen. Diese möchten wir hier kurz vorstellen und erklären:

Der Ortho­Pilot® ist eine Einheit, die aus einem Computer, dazu­ge­hö­render Tastatur und Maus, einem Bild­schirm, einer Kamera und Sendern besteht. Auf dieser Grund­ein­heit wird die Soft­ware für die Berech­nung der Navi­ga­tion verwendet, wobei es unter­schied­liche Soft­ware­mo­dule für verschie­dene Opera­tionen gibt.

Durch an den Instru­menten und am Körper befes­tige Sender wird während der Opera­tion ständig die Posi­tion der Instru­mente ermit­telt. Durch die unter­schied­li­chen Posi­tionen der Sender kann die Soft­ware ein räum­li­ches Bild berechnen. Im ersten Schritt wird das Becken ausge­messen und die anato­mi­schen Achsen berechnet. Durch Infra­rot­sender wird während der OP neben der Posi­tion der Instru­mente auch stets die Posi­tion des Knie­ge­lenkes ange­zeigt. Dadurch wird eine genaue Posi­tio­nie­rung und Größen­be­stim­mung der Knie­ge­lenk­im­plan­tate erreicht.

Infra­rot­ka­mera: Mittels Infra­rot­licht ermit­telt die Kamera die Posi­tion der Sender. Infra­rot­licht ist nicht gesund­heits­schäd­lich.
Sender: An den Instru­menten und am Knochen befes­tigt, reflek­tieren sie das von der Kamera ausge­sen­dete Infra­rot­licht, woraus die Posi­ti­ons­daten errechnet werden.

  • Bild­schirm: Zur Darstel­lung der ermit­telten Daten.
  • Wagen: Beinhaltet Computer, Tastatur und Maus.

Der Opera­ti­ons­ab­lauf mit Ortho­Pilot®
Zum Vermessen der anato­mi­schen Ausgangs­si­tua­tion wird ein Sender am Ober­schen­kel­kno­chen und ein weiterer am Unter­schen­kel­kno­chen plat­ziert. Weitere Sender kommen an den Instru­menten zum Einsatz.

Der Opera­teur erfasst durch Abtasten mit einem Instru­ment die Gelenk­mit­tel­punkte von Hüft‑, Knie- und Sprung­ge­lenk. Die Kamera des Ortho­Pilot® Navi­ga­ti­ons­sys­tems nimmt die Daten auf. Sie werden für die weiteren Opera­ti­ons­schritte benö­tigt.
Nach einem Haut­schnitt wird die Musku­latur und die Knie­scheiben zur Seite geschoben und das Knie­ge­lenk freigelegt.

Für eine opti­male Aufla­ge­fläche der Knie­pro­these werden Ober- und Unter­schen­kel­kno­chen im rechten Winkel zur Bein­achse mit einer Säge vorbe­reitet. Ortho­Pilot® zeigt dem Opera­teur dabei am Bild­schirm stets die genaue Posi­tion der Säge­scha­blonen an. Durch die am Ortho­Pilot® ange­zeigten Infor­ma­tionen kann die Span­nung der Weich­teile, also auch die Gelenk­kapsel und die Bänder, berück­sich­tigt werden. Sollte es zu einer Verkür­zung der Bänder im Gelenk gekommen sein, kann dies mit dem Ortho­Pilot® Navi­ga­ti­ons­system fest­ge­stellt und korri­giert werden, um eine hohe Stabi­lität des Knie­ge­lenks zu erzielen.

Ist ein Implan­tat­bett geschaffen, wird die Knie­pro­these achs­ge­recht einge­setzt. Der Ortho­Pilot® zeigt dabei die Ausrich­tung und die Posi­tion der Implan­tat­kom­po­nenten an.

Als letzter Schritt werden die Implan­tat­po­si­tionen mit dem Ortho­Pilot® noch­mals über­prüft und alle Daten gespeichert.

Der Erfolg der Opera­tion und die Halt­bar­keit des Knie­ge­lenks hängen entschei­dend von der Nach­be­hand­lung bzw. vom Verhalten danach ab.

Im Kran­ken­haus lernen Sie mit Hilfe des Physio­the­ra­peuten, Ihr Gelenk wieder zu benutzen. Sie lernen das Gelenk zu stre­cken, zu beugen, so dass Sie bei der Entlas­sung die tägli­chen Verrich­tungen des Lebens (z.B. Körper­wä­sche, Anziehen) wieder selbst­ständig erle­digen können. Mit zwei Unter­arm­geh­stützen lernen Sie das Gehen und Laufen auf geraden Flächen und Treppen.

Durch die Knie­ge­lenk­er­satz-Opera­tion können Sie ihr Leben wieder schmerz­frei und mit mehr Bewe­gung genießen. Vergessen Sie aber nicht, Ihren Arzt in den nächsten Jahren regel­mäßig zu Nach­un­ter­su­chungen aufzusuchen.

Hier­durch werden Kompli­ka­tionen, die trotz Beschwer­de­frei­heit später auftreten können, früh­zeitig erkannt. Die Nach­un­ter­su­chungen sollten Sie in den Prothe­sen­pass eintragen, den Sie nach der Opera­tion erhalten.

Was für Sie beson­ders günstig ist

  • Nach der Entlas­sung aus der Klinik die erlernten kran­ken­gym­nas­ti­schen Übungen fortsetzen
  • Fuß richtig abrollen
  • Stocks­tützen beim Gehen; über die Dauer entscheidet jedoch ihr Arzt
  • Aufrechter Gang mit gleich­langen Schritten
  • Tragen von Schnür­schuhen mit weichen, elas­ti­schen Sohlen
  • Körper­lich leichte Tätig­keit im Wechselrythmus
  • Regel­mä­ßige Spazier­gänge auf gut ausge­bauten Wegen
  • Radfahren im Freien oder auf dem Heimtrainer
  • Regel­mä­ßiges Schwimmen mit Kraul­bein­schlag oder in der Seitenlage

Mit leichten physio­the­ra­peu­ti­schen Übungen lernen Sie bereits im Kran­ken­haus, Ihr Gelenk wieder zu benutzen. Derar­tige Übungen sollten für Sie auch später, wenn Sie das Kran­ken­haus verlassen haben, ebenso zur Gewohn­heit werden wie Schwimmen oder Spazie­ren­gehen auf gut ausge­bauten Wegen – selbst eine kleine Fahr­rad­tour (auf ebener Strecke) können Sie dann unternehmen.

Was Sie unbe­dingt vermeiden sollten!
In den ersten 12 Wochen nach der Opera­tion sollten Sie alle extremen Belas­tungen des Knies vermeiden:

  • Stoß­be­las­tungen
  • Bein­auf­setzen in O- oder X‑Stellung
  • Hocken oder Knien
  • Stau­chende Belastungen
  • Heben und Tragen von Lasten
  • Über­be­las­tung und große Kraftanstrengungen
  • Gewichts­zu­nahme, da dies zu einer vorzei­tigen Auslo­cke­rung des Knie­ge­lenks führen kann
  • Schwere körper­liche Arbeiten
  • Sport­arten mit Stoß­be­las­tungen (= Kampf‑, Sprung‑, Ball­sport­arten; Sport­arten, bei denen es zu starker Beschleu­ni­gung und plötz­li­chem Abbremsen kommt, z.B. alpiner Skilauf, Tennis, Berg­steigen usw.)

Schulter- und Ellenbogenchirurgie

Die Schulter ist unser mobilstes, aber auch anfäl­ligstes Gelenk für Verlet­zungen. Schul­ter­schmerzen und eine steife Schulter können Folge von Verschleiß, Entzün­dungen oder Verlet­zungen sein. Diagnosen wie die soge­nannte Kalk­schulter oder das Impinge­ment-Syndrom (Engpass-Syndrom) zählen in Deutsch­land längst zu den Volks­krank­heiten. In Deutsch­land leiden etwa 12 % aller Menschen gele­gent­lich oder dauernd an Schulterschmerzen.

Betrof­fene wissen, wie einschrän­kend Schul­ter­schmerzen sein können. Jede Alltags­tä­tig­keit, wie das selbst­stän­dige Haare waschen oder Anziehen, wird dann zur schmerz­haften Heraus­for­de­rung. Auch die Bedeu­tung des Ellen­bo­gens rückt immer mehr in den Fokus.

Eine früh­zei­tige Diagno­se­stel­lung und die rich­tige Therapie können eine Verschlech­te­rung der Beschwerden oder schwere Folge­er­kran­kungen verhin­dern. Große opera­tive Eingriffe, wie zum Beispiel der Gelenk­er­satz, können durch Früh­erken­nung oft vermieden werden.

Aber falls dieser unum­gäng­lich sein sollte, um wieder lang­fris­tige Schmerz­frei­heit zu errei­chen, dann sind Spezia­listen auf Ihrem Fach­ge­biet gefordert.

Unser Team hat sich auf die Diagnostik und Behand­lung von Schulter- und Ellen­bo­gen­er­kran­kungen spezia­li­siert. In unserem ortho­pä­disch-unfall­chir­ur­gi­schen Kompe­tenz­zen­trum behan­deln wir konser­vativ wie auch operativ Erkran­kungen und Verlet­zungen der Schulter und des Ellen­bo­gens. Dazu gehören dege­ne­ra­tive Erkran­kungen (Verschleiß-Erkran­kungen), chro­ni­sche Verlet­zungen durch Über­las­tung, Probleme bei sport­li­chen Akti­vi­täten sowie akute Verletzungen.

Jähr­lich werden von uns mehr als 300 opera­tive Eingriffe am Schulter- und Ellen­bo­gen­ge­lenk durch­ge­führt. Wir verfügen wir über modernstes Opera­ti­ons­in­stru­men­ta­rium für die Schulter- und Ellen­bo­gen­chir­urgie, welches regel­mäßig ergänzt und erwei­tert wird.

Somit werden Sie als Patient nahtlos von der Erst­vor­stel­lung, über die nicht-opera­tive oder opera­tive Behand­lung, bis hin zur Nach­sorge von unserem Exper­ten­team umfas­send behan­delt, betreut und informiert.

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Spek­trum Schulterchirurgie

  • Erwei­te­rung des Raumes unter dem Schul­ter­dach mit Entfer­nung des entzünd­lich verän­derten Schleim­beu­tels (endo­sko­pi­sche subacro­miale Dekompression)
  • Entfer­nung des äußeren Schlüs­sel­bei­nendes bei Schul­ter­eck­ge­lenks­ar­throse (endo­sko­pi­sche late­rale Clavicularesektion)
  • Anhef­tung der abge­ris­senen Sehnen (tran­sossäre Rotatorenmanschettenrefixierung)
  • Entfer­nung der entzünd­lich verän­derten Schleim­haut (parti­elle arthro­sko­pi­sche Synovektomie)
  • Stabi­li­sie­rungs­ope­ra­tionen bei trau­ma­ti­scher- oder trau­ma­tisch-rezi­di­vie­render Schul­ter­lu­xa­tion (arthro­sko­pi­scher Bankart Repair)
  • vordere Pfan­nen­rand­ab­brüche bei trau­ma­ti­scher Schulterluxation
  • patho­lo­gi­sche Verän­de­rungen der langen Bizeps­sehne (Tenodese oder Tenotomie)
  • Kalkaus­räu­mung
  • winkel­sta­bile Plat­ten­os­teo­syn­thesen, Schraubenosteosynthesen
  • Implan­ta­tion von Schul­ter­trau­ma­spe­zi­al­pro­thesen (anato­mi­sche und inverse Schulterprothesen)
  • intra­me­dul­läre Marknagelung
  • vorge­formte (anato­mi­sche) winkel­sta­bile Plattenosteosynthesen
  • Zuggur­tungen mit Muskel­fas­zi­en­re­kon­struk­tionen, Hakenplattenosteosynthesen
  • inverse Schul­ter­pro­thesen
  • anato­mi­sche Schultertotalendoprothesen
  • knöcherner Subsca­pu­la­ris­seh­nen­transfer nach Mc Laughlin
  • Hume­rus­kopf­pro­these
  • TEN Nage­lung, K‑Drahtosteosynthesen

Spek­trum Ellenbogenchirurgie

  • vorge­formte (anato­mi­sche) winkel­sta­bile Plattenosteosynthesen
  • Zuggur­tungen
  • Radi­us­köpf­chen­pro­thesen
  • Ellen­bo­gen­ge­lenks­ar­thro­sko­pien, arthro­sko­pi­sche Gelenk­kör­per­ent­fer­nung und Verödung der Schleimhaut
  • Offene und geschlos­sene K‑Draht- und Schraubenosteosynthesen

Kontakt & Team

Chef­arzt

Ortho­pädie und Unfallchirurgie

Dr. med. Philipp Werner

  • Fach­arzt für Ortho­pädie und Unfall­chir­urgie, Spezi­elle Ortho­pä­di­sche Chirurgie

Ober­ärzte

Leitender Ober­arzt

Fach­arzt für Chir­urgie, Unfall­chir­urgie
und Ortho­pädie, Spezi­elle Unfallchirurgie

Oberärztin
Fach­ärztin für Ortho­pädie und Unfallchirurgie 
Ober­arzt

Fach­arzt für Unfall­chir­urgie,
Manu­elle Medizin/​Chirotherapie

Ober­arzt

Fach­arzt für Ortho­pädie
und Unfall­chir­urgie

Team­lei­tung Pflege

Team­lei­tung

Station D1