Neubau am Kran­ken­haus Rhei­der­land fertiggestellt

Am Kran­ken­haus Rhei­der­land in Weener wurde Ende Mai der Neubau neben dem Haupt­ein­gang erfolg­reich fertiggestellt.

Was ist entstanden?

Wer vor dem Kran­ken­haus Rhei­der­land stand, blickte bisher auf der linken Seite des Haupt­ein­gangs auf ein weit­ge­hend unge­nutztes Altge­bäude. Genau dort – an dem Ort, an dem die Kran­ken­haus­ver­sor­gung im Rhei­der­land im Jahr 1883 ihren Anfang nahm – wurde in den vergan­genen zwei Jahren gebaut. Bereits 2021 wurden die Neubau­pläne der Öffent­lich­keit vorge­stellt, und im Sommer 2023 wurde der Grund­stein in feier­li­chem Rahmen gelegt.

Auf einem Funda­ment aus 550 Beton­pfählen wurden rund 400 m³ Beton, 65 Tonnen Beton­stahl sowie etwa 1.500 m² Kalk­sand- und Poren­be­ton­mau­er­werk verar­beitet. Unter den rund 46.000 Verblend­steinen des Neubaus befindet sich auch ein beson­deres Stück Geschichte: Ein histo­ri­scher Haus­stein aus dem Altge­bäude von 1883 wurde symbo­lisch in den Neubau integriert.

Der neue Gebäu­de­teil erfüllt mehrere Funktionen:

  • Sockel­ge­schoss, in Rich­tung des Haus Fresena gelegen: Elf Bewohnerappartements
  • Erdge­schoss: Neue Räum­lich­keiten für das MVZ Allgemeinmedizin
  • Erstes Ober­ge­schoss: Zusätz­liche Räum­lich­keiten für den Quali­fi­zierten Entzug
  • Zweites Ober­ge­schoss: Acht Appar­te­ments für Mitarbeitende

Bereits Anfang Juni konnte das MVZ Allge­mein­me­dizin mit Frau Rivas und Herrn Dr. Möller die neuen Räum­lich­keiten im Erdge­schoss beziehen. Zuvor war die Praxis über­gangs­weise im zweiten Ober­ge­schoss des Kran­ken­hauses unter­ge­bracht. „Wir freuen uns sehr über die modernen, freund­li­chen Räume. Die neue Lage direkt am Eingang erleich­tert unseren Pati­en­tinnen und Pati­enten den Zugang.“, sagt Frau Rivas.

Ein wich­tiger Schritt für die Zukunft ist angestoßen:

„Die Fertig­stel­lung des Neubaus am Kran­ken­haus Rhei­der­land ist für den Allge­meinen Kran­ken­haus­ver­eins ein Meilen­stein für das Kran­ken­haus Rhei­der­land. Für den Vorstand und das Kura­to­rium danke ich dem Aufsichtsrat und der Geschäfts­füh­rung des Klinikum Leer, dass unsere Anre­gung, den Altbau durch einen anspre­chenden Neubau zu ersetzen, aufge­nommen, geprüft und umge­setzt wurde. Wir freuen uns über den gelun­genen Neubau, der aus unserer Sicht wesent­lich zur Stand­ort­si­che­rung auf dem Weg zum Fach­kran­ken­haus „Sucht und Psych­ia­trie“ beiträgt.“, so Jakobus Baumann, Vorsit­zender des Allge­meinen Kran­ken­haus­ver­eins für das Rheiderland.

„Um den Standort in Weener für die Zukunft aufzu­stellen wurde vor einigen Monaten ein Antrag zur Einrich­tung eines Fach­kran­ken­hauses für Sucht und Psych­ia­trie beim Land Nieder­sachsen gestellt.“, erläu­tert Daniela Kamp, Geschäfts­füh­rerin der Klinikum Leer gGmbH. „Geplant ist ein Start mit 66 Betten, mit der Option auf sukzes­siven Ausbau. Eine Entschei­dung des Kran­ken­haus­pla­nungs­aus­schusses steht noch aus.“