Das Klinikum Leer hat im vergangenen Monat einen dritten Transformator in Betrieb genommen, um den gestiegenen Anforderungen an die elektrische Energieversorgung gerecht zu werden und gleichzeitig die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen. Der neue Transformator wurde im Kesselhaus des Klinikums installiert.
Hintergrund der Maßnahme sind unter anderem der zunehmende Einsatz medizinischer Großgeräte, die eine zuverlässige und leistungsfähige Stromversorgung für die Patientenversorgung erfordern. Zudem wird durch den zusätzlichen Transformator die Redundanz erhöht, sodass im Falle von Wartungsarbeiten oder technischen Störungen die Energieversorgung weiterhin sichergestellt werden kann.
Das Trafogebäude hatte ein Gewicht von rund zehn Tonnen und musste mithilfe eines speziellen Krans an seinen vorgesehenen Standort gehoben werden. Der neu installierte Transformator verfügt über eine Leistung von 1.000 kVA. Die primäre Spannung beträgt 20 kV, die sekundäre Spannung 231/400 Volt.
Im Zuge der Installationsarbeiten wurden außerdem vorbereitende Maßnahmen für den Anschluss der neuen Photovoltaikanlage des Klinikums umgesetzt. Während der notwendigen Arbeiten am Stromnetz musste die reguläre Stromversorgung kurzzeitig unterbrochen werden. In dieser Zeit wurde die Energieversorgung des Klinikums durch ein mobiles Aggregat zuverlässig aufrechterhalten.
„Mit der Investition in die neue Transformatoranlage stärken wir nachhaltig die technische Infrastruktur und stellen eine sichere Energieversorgung für unser Haus und damit die Patientenversorgung sicher.“, so Daniela Kamp, Geschäftsführerin der Klinikum Leer gGmbH.