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Voraussetzungen

Die Voraus­setzungen für die Aus­bildung zur Pflege­assis­tentin sind ein Haupt­schul­abschluss mit guten Noten in Deutsch, Mathe­matik, Englisch, Sport, Religion und Bio­logie sowie ein Mindest­alter von 16 Jahren bei Aus­bildungs­beginn. Inhalte der Aus­bildung sind Tätig­keiten, die für die Grund­pflege und Unter­stützung von kranken oder hilfe­bedürf­tigen Menschen not­wendig sind. Erste Er­fahrungen im Bereich der Pflege, die zum Beispiel in Form eines Prak­tikums oder Arbeits­einsätzen in einem Alten­heim, einem Kranken­haus oder einer anderen Pflege- oder Sozial­einrichtung erworben wurden, sind wünschens­wert.

Wichtig für die erfolg­reiche Aus­bildung, die zum großen Teil schulisch geprägt ist, sind Gründlich­keit, Engagement, Aufmerk­samkeit, Team­fähig­keit und keine Angst vor Patienten­kontakt. Die Ausbildung ist schulgeld­frei, Ausbildungs­kosten entstehen lediglich für Bücher und Unterrichts­materialien. Es besteht die Möglichkeit Schülerbafög zu beantragen.

Ausbildungsablauf

Die Aus­bildung zum Pflege­assistenten im Klinikum Leer dauert zwei Jahre. Die theo­retische Aus­bildung findet in der Berufs­fach­schule Pflege­assistenz im Bildungs­institut Gesund­heit statt. Rund 1.800 Stunden des schulischen Unter­richts be­inhalten die theo­retischen Grund­lagen der Pflege. Dabei stehen konkrete Inhalte wie die indi­viduelle Betreu­ung von Personen, beispiels­weise die Unter­stützung kranker oder be­einträchtigter Menschen während der Pflege, auf dem Programm. Weitere Themen sind Hygiene­standards und deren Einhal­tung sowie die ambulante Pflege. Der prak­tische Teil der Aus­bildung erstreckt sich über rund 1.100 Stunden und baut auf den schul­ischen Inhalten auf.

Während der Arbeits­einsätze in ver­schiedenen Abtei­lungen des Klinikum Leer, des Kranken­hauses Rheider­land und bei exter­nen Ausbildungs­partnern wird das pfleger­ische Können umgesetzt und das Kranken­pflege­personal, die Ärzte und weiteres Fach­personal bei ihrer Arbeit unter­stützt. Die Abschluss­prüfung besteht aus prak­tischen Prü­fungen im Klinikum Leer, im Kranken­haus Rheider­land und aus schrift­lichen Prü­fungen in der Berufs­fachschule (Bildungs­institut Gesund­heit). Mit Ab­schluss der Aus­bildung erlangt man den Sekundar­abschluss I. Mit einem guten Notendurchschnitt kann zudem der erweiterte Sekundar­abschluss I erlangt werden.

Perspektiven

Der erfolg­reiche Ab­schluss einer Aus­bildung zum Pflege­assistenten bildet eine gute Basis für eine Weiter­entwicklung in den Berufs­feldern des Gesundheits­wesens. In den meisten Fällen ist die Pflege­assistenz die Grund­lage, um im An­schluss eine Aus­bildung zum/zur Pflegefachmann/-frau zu absol­vieren. Doch auch in anderen Be­reichen der Pflege kann man auf­bauend auf die Pflege­assistenz ver­schiedene Berufe er­lernen.

So ist beispielsweise eine Weiter­bildung in der Heil­erziehungs­pflege möglich. Ebenso kann man sich zur staat­lich ge­prüften Haus- und Familien­pflegerin weiterbilden oder Qualifizierungs­lehrgänge in den Bereichen Geriatrie/Geronto­logie, Pflege­diagnose und Patienten­beobachtung oder in der Gesundheits­erziehung machen.