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5,5 Millionen Euro für Ausbau der Notfall- und Erstversorgung

24.02.2017

Leer. Die jetzige Zentrale Patientenaufnahme (ZPA) befindet sich im Erdgeschoss unmittelbar hinter der Eingangshalle mit dem Empfang. Sie wurde im Jahr 2003/2004 auf einer Fläche von rund 750 Quadratmeter eingerichtet. Hier sind unter anderem fünf Behandlungsräume zzgl. Gips- und Schockraum, ein zentraler Wartebereich  sowie ein Überwachungsbereich für bis zu acht Betten und das entsprechende Nebenraumprogramm installiert. Seit der Inbetriebnahme gibt es deutlich gestiegene Patientenzahlen im ambulanten und stationären Bereich von annähernd 50 Prozent, so dass die Menge der Untersuchungs-/Behandlungsräume nicht ausreicht, ein einziger, zentraler Wartebereich ungünstig ist und es durch auftretende Behandlungsspitzen zu Wartezeiten und bei Hochbelegung zudem zu einem verzögerten Abfluss der Patienten auf Station kommt.

Durch die vorhandene räumliche Situation, aber auch durch Wartezeiten, besonders für ambulante Notfallpatienten, da stationäre Patienten und besonders dringende Notfälle Vorrang haben, kommt es gelegentlich bei Patienten aber auch Mitarbeitern zu Unzufriedenheit.

Um die Abläufe zu verbessern ist geplant der ZPA eine Aufnahmestation mit 15 Betten in Einzelzimmern anzugliedern, die auch gleichzeitig die Möglichkeit der Isolation von vier Patienten bietet. Zudem sollen die Behandlungskapazitäten um vier Funktionsräume und einen Raum zur Beobachtung von alkoholisierten Patienten erweitert werden sowie die Wartezonen nach Dringlichkeit der Behandlung (Triage-System) differenziert werden. Baubeginn wird im September 2017 sein, nachdem eine neue, zusätzliche Rettungswagenvorfahrt und weitere Räume für den Arztdienst sowie die Ver- und Entsorgung an der Arend-Smid-Straße entstanden sind. Die Fertigstellung des Neubaus wird im 4. Quartal 2018 erwartet, danach kann die jetzige ZPA umgebaut und renoviert werden.